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Sklerosierung (Verödung)
Injektion eines Verödungsmittels direkt in das Gefäß. Gilt als Goldstandard für Besenreiser und retikuläre Venen, besonders bei größeren, gut punktierbaren Gefäßen und flächigen Arealen.

Feine Äderchen an Beinen und Oberschenkeln schonend und dauerhaft veröden
Technologie
Mikrosklerotherapie
Anwendung
20–40 Minuten
Kur
2–4 Sitzungen (4–6 Wochen Abstand)
Ergebnis
Nach 4–6 Wochen sichtbar
Ausfallzeit
Minimal
Besenreiser (medizinisch: Teleangiektasien) sind feine, meist rötliche, bläuliche oder violette Äderchen mit einem Durchmesser von etwa 0,1 bis 1 Millimeter, die netz- oder fächerartig direkt unter der Hautoberfläche verlaufen. Sie treten bevorzugt an Ober- und Unterschenkeln sowie am Übergang zu den Waden auf und werden von größeren, bläulich durchschimmernden Gefäßen – den retikulären Venen – unterschieden, die als Vorstufe oder Begleitbefund häufig mitbeteiligt sind.
Anders als Krampfadern (Varizen) haben Besenreiser in aller Regel keinen Krankheitswert. Sie verursachen selten Beschwerden und stellen medizinisch meist keine behandlungsbedürftige Erkrankung dar. Die Entfernung erfolgt daher überwiegend aus ästhetischen Gründen.

Besenreiser entstehen durch eine Schwäche der Venenwand und der kleinen Venenklappen in den oberflächlichen Hautvenen. Funktionieren diese Klappen nicht mehr richtig, staut sich das Blut, der Druck in den kleinen Gefäßen steigt, und die Venenwand weitet sich dauerhaft aus. Die feinen, erweiterten Gefäße werden dann als rötliche oder bläuliche Linien durch die Haut sichtbar.
Zu den wesentlichen Ursachen und Risikofaktoren zählen:
Frauen sind aufgrund der hormonellen Einflüsse deutlich häufiger betroffen als Männer. Da die Veranlagung meist bestehen bleibt, können auch nach erfolgreicher Behandlung an anderer Stelle neue Besenreiser entstehen – die zugrunde liegende Bindegewebs- und Venenschwäche selbst lässt sich nicht ursächlich heilen, nur ihre sichtbaren Folgen behandeln.

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Behandlung im Detail
Die Sklerosierung, auch Mikrosklerotherapie genannt, ist die am längsten etablierte und am besten untersuchte Methode zur Behandlung von Besenreisern und kleinkalibrigen Varizen. Mit einer feinen Kanüle wird ein Verödungsmittel (üblicherweise Polidocanol) exakt in das betroffene Gefäß injiziert.
Das Sklerosierungsmittel schädigt gezielt die innere Gefäßwand (das Endothel) und löst eine kontrollierte, lokal begrenzte Entzündungsreaktion aus. Die Gefäßwände verkleben, das Gefäß verschließt sich und wird in den folgenden Wochen vom körpereigenen Immunsystem abgebaut und in feines Bindegewebe umgewandelt. Das ehemals sichtbare Äderchen verschwindet dadurch von innen heraus.
Für sehr feine Besenreiser wird meist die Flüssigsklerosierung mit niedrig konzentriertem Polidocanol eingesetzt. Bei etwas größeren, retikulären Venen kann eine Schaumsklerosierung sinnvoll sein: Durch Aufschäumen des Wirkstoffs entsteht eine größere Kontaktfläche zur Gefäßwand, was die Wirksamkeit bei diesen Gefäßtypen erhöht.
Therapieformen
In der ästhetischen Venenmedizin stehen im Wesentlichen zwei etablierte Verfahren zur Verfügung, die je nach Gefäßgröße, -farbe und -lage einzeln oder kombiniert eingesetzt werden:
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Injektion eines Verödungsmittels direkt in das Gefäß. Gilt als Goldstandard für Besenreiser und retikuläre Venen, besonders bei größeren, gut punktierbaren Gefäßen und flächigen Arealen.
In vielen Fällen lässt sich das beste Ergebnis durch eine Kombination beider Verfahren erzielen: größere Gefäße werden verödet, feinste Reste anschließend per Laser nachbehandelt. Welche Methode oder Kombination im Einzelfall sinnvoll ist, klären wir in einem persönlichen Beratungsgespräch anhand von Gefäßtyp, Hautbeschaffenheit und individueller Vorgeschichte.
Ablauf in der Praxis
Wir begutachten das Beschwerdebild und schließen bei Bedarf eine zugrundeliegende Venenschwäche größerer Gefäße aus, bevor wir die Behandlung planen.
Je nach Gefäßtyp legen wir fest, ob Sklerosierung, Laser oder eine Kombination am sinnvollsten ist, und besprechen die zu erwartende Anzahl an Sitzungen.
Mit einer sehr feinen Kanüle wird das Sklerosierungsmittel gezielt in die betroffenen Gefäße injiziert. Eine Sitzung dauert je nach Umfang der behandelten Fläche meist 20 bis 40 Minuten.
Direkt nach der Injektion legen wir eine gezielte Kompression an, die die Gefäßwände zusammenhält und das Ergebnis begünstigt.
Direkt nach der Sklerosierung können kleine Rötungen, punktförmige Hämatome oder ein leichtes Spannungsgefühl entlang der behandelten Gefäße auftreten – dies ist normal und klingt in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen ab. Für ein bis zwei Tage empfehlen wir das Tragen von Kompressionsstrümpfen, um das Ergebnis zu unterstützen. Von intensiver Sonnenexposition und Sauna sollte in den ersten Tagen abgesehen werden.
Das sichtbare Verblassen der behandelten Gefäße erfolgt schrittweise über mehrere Wochen, da der Körper das verödete Gewebe erst nach und nach abbaut. Bei ausgeprägtem Befund sind daher meist mehrere Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen notwendig, um ein gleichmäßiges, harmonisches Ergebnis zu erzielen.
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